LANDSTRICHE

SA 05.04. bis SO 29.06.2025
Ausstellung
LANDSTRICHE. Ein westfälischer Poesie-Parcours
Museum für Westfälische Literatur Kulturgut Haus Nottbeck.
Ein Projekt zum Festival „aufbrüche – literaturland westfalen 2025“ im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr „1250 Jahre Westfalen“

Westfalen – ein LANDSTRICH mit Eintopf, Zweikampf, Dreifaltigkeit? Oder doch nur ein Verwaltungsbezirk? Die westfälische Literatur – eine Schnapsidee? Dem Untergang geweiht wie das Westfälische Dampfboot und bekömmlich wie ein Sack Salz? Oder doch frisch, hochprozentig und appetitlich?

Im Umfeld des Literaturmuseums wirft das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt LANDSTRICHE in künstlerischen Installationen und literarischen Objekten diese und andere Fragen auf. Material für die ortsbezogenen Inszenierungen des Szenografen Jeremias H. Vondrlik sind zeitgenössische Texte des in Hamm geborenen Dichters Christoph Wenzel, die sowohl auf landschaftliche und kulturelle Besonderheiten der Region als auch auf die Sammlung des Museums für Westfälische Literatur Bezug nehmen. Ausgewählte literarische Themen und Werke, aber auch „Blinde Flecken“ und Leerstellen der Präsentation bilden den Ausgangspunkt für eine künstlerisch-poetische Auseinandersetzung mit der Literaturgeschichte Westfalens. Das Ergebnis dieser künstlerischen Forschungsperspektive ist eine Transformation, eine poetische Verdichtung westfälischer Literatur- und Kulturgeschichte, der auf einem Kunstparcours im Außenraum nachgespürt werden kann. Die zu erwandernden räumlichen, objekthaften oder akustischen Installationen treten in Dialog mit der landschaftlichen Umgebung des Museumsparks und ermöglichen so neue, sinnlich-ästhetische Erfahrungen von Literatur.
Ergänzend zu den Installationen wird das Gartenhaus des Kulturguts im Sinne einer Wissenszentrale zu einem Ort der Dokumentation, an dem die Prozesse der künstlerischen Forschung anhand von zusätzlichen Materialien und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Texten und ihren Inszenierungen nachvollzogen werden können.

Zum Projektteam
Dirk Bogdanski, Stefan Höppner, Lisa Uphaus, Jeremias H. Vondrlik und Christoph Wenzel.

TRIMARAN #5

Vor etwa fünf Jahren um diese Zeit erschien nach viel Vorarbeit und Planung, nach zahlreichen Arbeitstreffen, Workshops und Redaktionssitzungen die erste Ausgabe des TRIMARAN, unseres „Lyrikmagazins für Deutschland, Flandern und die Niederlande“.

Aktuell erscheint die fünfte Ausgabe und mittlerweile haben insgesamt 20 Autor*innen an der Übersetzungswerkstatt teilgenommen. (Aus diesem Anlass wirft der Übersetzer und Literaturwissenschaftler Ton Naaijkens auch einen Blick auf die Vielfalt der Übersetzungspraktiken sowohl im TRIMARAN als auch allgemein in den beiden Sprachräumen D/NL).

In dieser Ausgabe tauschen sich ausgehend von den wechselseitigen Übersetzungen ihrer Gedichte der niederländisch-marokkanische Autor Mustafa Stitou und Dominik Dombrowski in zwei sehr persönlichen Briefessays – wahren Kammerstücken – über Inspiration aus. Die Dichterinnen Lies Van Gasse (BE) und Simone Scharbert verlassen in ihrem Kooperationsprojekt die Grenzen der Sprache(n) und senden sich grafische Botschaften. Darin reflektieren sie weibliches Schreiben und weibliche Lebensläufe – Aspekte, die im poetischen Oeuvre beider präsent sind.

Darüber hinaus lässt der Übersetzer Shane Anderson die vier (apokalyptischen) Reiter*innen der Lyrikübersetzung herangaloppieren, übersetzt – als Kooperation mit der Burg Hülshoff – Center for Literature – die Lyrikerin Annelie David Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff, präsentieren wir (Erst-)Übersetzungen von Alice Nahon und Menno Wigman.

Der TRIMARAN erscheint wie gewohnt im Lilienfeld Verlag, wird gefördert von der Kunststifung NRW, EuregioKultur, dem Nederlands Letterenfonds und Flanders Literature, und kann hier bestellt werden:

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Rond vijf jaar geleden verscheen na veel voorbereidend werk en planning, talloze werk- en redactievergaderingen en workshops het eerste nummer van TRIMARAN, het „poëziemagazine voor Duitsland, Vlaanderen en Nederland“.

Nu wordt het vijfde nummer gepubliceerd en in totaal hebben nu 20 auteurs deelgenomen aan de vertaalworkshop. (Bij deze gelegenheid werpt vertaler en literatuurwetenschapper Ton Naaijkens ook een blik op de diversiteit van de verschillende vertaalpraktijken in TRIMARAN en in de twee taalgebieden D/NL in het algemeen).

In dit nummer wisselen de Nederlands-Marokkaanse auteur Mustafa Stitou en Dominik Dombrowski van gedachten over inspiratie in twee zeer persoonlijke briefessays – ware kamerstukken – gebaseerd op de wederzijdse vertalingen van hun gedichten. De dichters Lies Van Gasse (BE) en Simone Scharbert verlaten in hun samenwerkingsproject de grenzen van taal(en) en sturen elkaar grafische boodschappen. Daarin reflecteren ze op vrouwelijk schrijven en vrouwelijke biografieën – aspecten die in het poëtisch oeuvre van beiden aanwezig zijn.

Daarnaast zal vertaler Shane Anderson de vier (apocalyptische) ruiters van het poëzievertalen laten galopperen, zal dichteres Annelie David – in samenwerking met Burg Hülshoff – gedichten van Annette von Droste-Hülshoff vertalen, en presenteren we (eerste) vertalingen van Alice Nahon en Menno Wigman.

De TRIMARAN wordt zoals gebruikelijk uitgegeven door Lilienfeld Verlag, wordt ondersteund door de Kunststiftung NRW, EuregioKultur, het Nederlands Letterenfonds en Flanders Literature, en is hier te bestellen:

WERKPROBEN fördern Lesungshonorare

Im Rahmen des Werkprobenprogramms unterstützen das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) und das Kultursekretariat NRW Gütersloh über zwei Jahre hinweg (2024/2025) Lesungen, Workshops und/oder Diskussionen mit Christoph Wenzel (und weiteren Autorinnen und Autoren), die in einer der jeweiligen Mitgliedsstädte durchgeführt werden. Antragsberechtigt sind Literaturveranstalter in öffentlicher und freier Trägerschaft (wie Schulen, Bibliotheken, Vereine, Initiativen und sonstige Kultureinrichtungen sowie Buchhandlungen nach Absprache).

Für eine im Rahmen dieser Förderung vereinbarte Einzelesung fallen pro Autor:in insgesamt 500,- € Honorar an (inkl. MwSt. und aller anfallenden Kosten für Reise und ggf. Übernachtung). Die Fördersumme beträgt 350,- €, d. h. Veranstaltende tragen nur 150,- € des Honorars.
Doppellesung am selben Tag: pro Autorin 600,.- €. Die Fördersumme beträgt 400,.- €, d. h. 200,- € Eigenanteil von Veranstalterseite.
Workshop Kreatives Schreiben: pro Autorin 500,- €. Die Fördersumme beträgt 350,- € (bedeutet 150,- € Eigenanteil), Lesung und Workshop am selben Tag: pro Autorin 600,- €. Die Fördersumme beträgt 400,- € (also nur 200,- € Eigenanteil).

Hinweise zum unkomplizierten Antragsverfahren finden Veranstaltende hier

Mitgliedsstädte und Kommunen des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal) sind:

Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Krefeld, Landschaftsverband Rheinland, Mönchengladbach, Moers, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Oberhausen, Recklinghausen, Solingen, Wuppertal.

Mitgliedsstädte und Kommunen des Kultursekretariats NRW Gütersloh sind:

Ahlen, Arnsberg, Bad Salzuflen, Bad Sassendorf, Beckum, Bergkamen, Bocholt, Bönen, Bottrop, Brilon, Brühl, Büren, Coesfeld, Delbrück, Detmold, Dinslaken, Dorsten, Dülmen, Düren, Ennepetal, Euskirchen, Fröndenberg/Ruhr, Geseke, Gevelsberg, Gladbeck, Greven, Gronau, Gütersloh, Halle (Westf.), Hamm, Hattingen, Hemer, Herford, Herne, Herten, Hilchenbach, Hürth, Ibbenbüren, Iserlohn, Jülich, Kamp-Lintfort, Kempen, Kleve, Lage, Landesverband Lippe, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Lemgo, Leverkusen, Lippstadt, Löhne, Lübbecke, Lüdenscheid, Lünen, Marl, Menden, Meschede, Minden, Monheim am Rhein, Neukirchen-Vluyn, Paderborn, Plettenberg, Pulheim, Ratingen, Remscheid, Rheine, Schmallenberg, Schöppingen, Schwerte, Siegen, Soest, Telgte, Troisdorf, Unna, Velbert, Viersen, Vlotho, Vreden, Warendorf, Wesel, Willich, Witten, Würselen.

Eine zugehörige Broschüre zum Werkprobenprogramm folgt in Kürze.

Unorte, Utopien, Herzkammern, Wörterbücher

Ab sofort erhältlich ist der Band „landläufiges lexikon„, der wie schon sein Vorgänger „lidschluss“ in der Edition Korrespondenzen erschienen ist.

Der ländliche Raum, das Hinterland, die Übergangszonen, an denen die Stadt ausfranst, Vororte, die einst Dörfer waren – sie bilden das Terrain der literarischen Geografie von Christoph Wenzel: Orte und Landschaften, die der Mensch geprägt hat, die er sich zur Heimat gemacht und gleichzeitig versehrt hat. Das Ruhrgebiet mit seinem fortdauernden Strukturwandel etwa, den Versuchen einer kulturellen Naturierung von Industriebrachen, das Münsterland, die im Weltkrieg verwüsteten Gegenden Flanderns. Wenzels Gedichte machen Landstriche historisch durchlässig, spannen kollektive wie individuelle Erinnerungs- und Möglichkeitsräume auf – die immer auch sind: Orte innerer und äußerer Krisen, Unorte, Utopien, Herzkammern, Wörterbücher.

»Christoph Wenzel betreibt eine klangstarke Provinz- und Heimatkunde … in einem ironischen Ton, der zugleich Wehmut wie Distanz anschlägt«, befand die Jury, die ihm für Gedichte aus diesem Band den Dresdner Lyrikpreis 2020 zuerkannte.

Christoph Wenzel, »landläufiges lexikon«. Gedichte
120 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, mit Schutzumschlag und Lesebändchen
€ 20,–
ISBN: 978-3-902951-72-4

Vorschau auf das „landläufige lexikon“ im Herbst

Das Habitat der Gedichte von Christoph Wenzel ist vor allem der ländliche Raum, sind die Übergangszonen vom Urbanen ins Ländliche. Vororte, die einst Dörfer waren. […] Aber Landschaft ist bei Christoph Wenzel immer auch Menschenlandschaft. Und so führt er uns in eine private Kindheitsgegend und durch Dörfer, die, vermeintlich ausgestorben, »im Grunde nur noch ehrenamtlich hier« sind, doch »noch immer angeschlossen / an einen geld- und einen zigarettenautomaten, / die herzlungenmaschine«. […] Seine höchst musikalischen, rhythmisch treibenden Gedichte sind eine poetische Sozialgeschichte des Dörflichen – sehr spezifisch und eben darin universell.

Im Oktober 2022 erscheint der Band »landläufiges lexikon« in der Edition Korrespondenzen.

Christoph Wenzel: landläufiges lexikon. Gedichte
Originalausgabe
ca. 96 Seiten, Hardcover, Fadenheftung,
m. Schutzumschlag u. Lesebändchen
ca. € 20,–
ISBN 978-3-902951-72-4

ConGenial: Poesie, Musik und Video

Im vergangenen Herbst lud die GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit unter dem Motto ConGenial einige ihrer ehemaligen Literaturpreisträger (Hendrik Jackson, Adrian Kasnitz, Georg Leß, Arnold Maxwill, Lars Reyer und Christoph Wenzel) nach und nach auf die Bühne des Gelsenkirchener Consol Theater ein – hier trafen sie mit ihren Gedichten auf den Piansten Michael Gees und den Videokünstler Lukas Zerbst.

Aus diesen Begegnungen sind insgesamt 23 Videos entstanden, die nun seit dem 1. April fortlaufend jeden Freitag bei Youtube veröffentlicht werden. Zum Auftakt der Reihe ist eins der Videos von Gees/Wenzel/Zerbst zu sehen: „stillstand auf dem ziffernblatt“, darin auch Teile der ‚radioaktiven wölfe‘ (aus dem Band lidschluss, Edition Korrespondenzen, 2015), wie sie um Tschornobyl herum streunen und dieser Tage eine neue, bestürzende Gegenwärtigkeit erhalten.

Schönes Babylon

ik tel de voeten en blijf tellen tot ik zeker ben / dat iedereen die er moet zijn, er is (Maud Vanhauwaert)

… zähle ich dann die Füße, zähle und zähle, bis ich mir sicher bin / dass alle, die hier sein müssten, auch hier sind (übers. v. José Oliver)

Wie kann man dieser Tage von der Freude erzählen, ein komplexes Herzensprojekt wieder bis zur Druckreife gebracht zu haben? Kaum möglich, die Freude bleibt weit mehr als nur gedämpft. Aber dennoch: Es ist die Arbeit an einem Projekt, das Grenzen überschreitet – und zwar in Freundschaft und mit Neugier, ein Projekt, das Verbindungen stiften und Entdeckungen ermöglichen will. Der TRIMARAN #3 ist soeben im Lilienfeld Verlag erschienen.

– auch diesmal wieder im Team mit Stefan Wieczorek in der Redaktion und getragen durch die Kunststiftung NRW, Flanders Literature, dem Nederlands Letterenfonds,

Hoe vertellen deze dagen over de vreugde om een ​​complex project, een hartsaangelegenheid, weer tot het punt te hebben gebracht dat het drukklaar is? Nauwelijks mogelijk, de vreugde blijft meer dan getemperd. Maar toch: het is werken aan een project dat grenzen overschrijdt – in vriendschap en met nieuwsgierigheid, een project dat verbindingen wil leggen en ontdekkingen mogelijk wil maken. Zo belangrijk, zo betekenisvol. TRIMARAN #3 is nu verschenen – ook dit keer weer in een team met Stefan Wieczorek op de redactie en ondersteund door de Kunststiftung NRW, Literatuur Vlaanderen en het Nederlands Letterenfonds,

Öd, leer, schön

Seit Ende des vergangenen Jahres ist mit dem Netzwerk „Literatur Rheinland“ neben dem Literaturgebiet Ruhr und dem Literaturland Westfalen das dritte literarische Netzwerk in NRW online: Im Web, bei facebook und bei Instagram. Für die Insta-Anthologie @fluss_laut als erstes Netzwerkprojekt darf ich bereits seit November 2019 wöchentlich je ein Gedicht von (im weitesten Sinne) rheinischen Lyriker:innen auswählen. Mit der Webseite geht nun auch die Literaturkarte mit sog. „Textstellen“ online: Hier schreiben Autor:innen über einen selbstgewählten Ort im Rheinland. Meine Wahl fiel auf den namen- und ausnehmend trostlosen Platz an der Ecke Amyastraße/Rhein-Maas-Straße in Aachen-Burtscheid. Der zugehörige Beitrag „Öd, leer, schön“ ist hier nachzulesen.

öd, leer, leblos – […] Nun: Zeige mir einen schöneren Platz in der Stadt! Du wirst keinen finden.

Öd, leer, schön. Christoph Wenzel über einen Platz ohne Namen in Aachen-Burtscheid.
© geoportal.aachen

Brotjobs & Literatur

„Warum wird so wenig darüber gesprochen, über die Brotjobs, die strukturellen Probleme, die materiellen Bedingungen der literarischen Produktion und das mit ihnen einhergehende Zerren um Zeit, Konzentration und Aufmerksamkeit?“

Jetzt ist er da, der Band Brotjobs & Literatur, herausgegeben von Iuditha Balint, Julia Dathe, Kathrin Schadt und Christoph Wenzel (Hg.), erschienen im Verbrecher Verlag in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Der Band wird getragen von der Offenheit seiner Beiträger:innen, von ihrer systemischen Kritik, von den eindrücklichen und klugen Beschreibungen ihrer individuellen Gegebenheiten, ihren kritischen Befragungen der Fragen selbst, und: von der Ästhetik ihrer Beiträge. Der Dank gilt also ganz besonders Philipp Böhm, Crauss, Dominik Dombrowski, Özlem Özgül Dündar, Dincer Gücyeter, Johanna Hansen, Adrian Kasnitz, Ulrich Koch, Thorsten Krämer, Stan Lafleur, Isabelle Lehn, Swantje Lichtenstein, Daniela Seel, Sabine Schiffner, Sabine Scho, Janna Steenfatt, Michael Schweßinger, Karosh Taha und Juliane Ziese.

Eine Leseprobe, die auch das komplette Vorwort der Herausgeber:innen enthält, gibt es hier.

„annette ist eine passantin im feldwegenetz“

Auf der etwa sieben Kilometer langen Strecke zwischen der Burg Hülshoff und dem Haus Rüschhaus, den in Havixbeck bei Münster gelegenen Geburts-, Wohn- und Schreiborten der Annette von Droste-Hülshoff, ist im Sommer 2021 ein Outdoor-Museum eröffnet worden: Droste-Landschaft : Lyrikweg. 20 multimediale Stationen auf der Strecke, die AvDH viele Jahre nahezu täglich, manchmal mehrfach, zu Fuß zurücklegte präsentieren historische und naturgeschichtliche Informationen, Texte von AvDH sowie Texte von Gegenwartsautor:innen.

Eine eigens programmierte App (hier für Android und iOs) fungiert als Tour Guide und Routenplaner und bietet neben vielen weiteren Features alle Ausstellungs- und literarischen Texte zum Nachlesen und Anhören an.

Die App, die multimedialen Stelen und ein bibliophiles Wanderbuch dokumentieren und kommentieren nicht nur die Streifzüge der Annette von Droste-Hülshoff durch diese Gegend, sondern auch Texte von Gegenwartsdichter:innen, die eingeladen waren, ihrerseits durch die Droste-Landschaft zu streifen. Gemeinsam mit Hamed Abboud erkundete CW die Umgebung von Haus Vögeding. Die daraus und aus der Begegnung beider Autoren entstandenden Texte, sind neben vielen weiteren Beiträgen les- und hörbar in der App, unterwegs und im Wanderbuch.