Ein nicht wegzudenkendes Biotop für nichtkommerzielle Kultur, das [SIC]-Gründungslokal, ein Labor für Kunst – das ist die „Raststätte“ in Aachen. Die heutige WDR3-ZEITLUPE stellt diesen besonderen Kulturort vor.
Kaiserplatz, AC
Der Aachener Kaiserplatz, das ist die Nachbarschaft von St. Adalbert, einer wuchtigen Shoppingmall und der Drogenszene. Die aktuelle WDR3-ZEITLUPE spürt dort vielversprechende Projekte der Gemeinwesenarbeit auf, Troddwar und Querbeet.
Ans Wasser

Maastricht
Ans Wasser, d.h. hier mit dem Linienbus von Aachen nach Maastricht, führt die heutige WDR3-ZEITLUPE – durch die niederländische Schweiz bis an die Maas.
Amtssprache Esperanto
Ein multikultureller Zwergstaat mit der Amtssprache Esperanto? Die heutige WDR 3-ZEITLUPE führt auf eine Tasse Kaffee kurz hinter die Grenze, ins belgische Kelmis (La Calamine), Teil der Deutschsprachigen Gemeinschaft, das frühere Neutral-Moresnet.
Lyrikfestival Satelliten: 2017 und 2018
Vor fast genau einem Jahr debütierte das Kölner Lyrikfestival Satelliten und schickte acht Dichterinnen und Dichter gemeinsam mit Musiker_innen, einer Tänzerin, einer Puppenspielerin und einer Performancekünsterlin in die Umlaufbahnen der Kölner Südstadt.
Ein atmosphärischer Film von der Premiere bietet einen Rückblick auf die letztjährigen Veranstaltungen und macht Vorfreude auf die zweite Ausgabe, die derzeit offenbar vorbereitet wird.
Beschreibung eines Ortes
Marie-Luise Kaschnitz‘ „Beschreibung eines Dorfes“ hat Pate gestanden für die heutige ZEITLUPE bei WDR3/Mosaik: Würselen – das zweite E bleibt stumm. (Leider online nicht mehr verfügbar.)
Stop’n’Read
„Die Geschichte ist Geschichte“
Für die Rubrik ZEITLUPE, die jeden Dienstag im Rahmen der WDR3-Sendung Mosaik ausgestrahlt wird, berichten ab April fünf Autorinnen und Autoren in kurzen Radioessays aus den verschiedenen Regionen NRWs. Heute sprach CW über „Ortsinanspruchnahme, Wüstung und Überbaggerung“ im Rheinischen Braunkohlerevier. Der Beitrag kann hier online noch einige Zeit nachgehört werden: „Die Geschichte ist Geschichte“. (Leider online nicht mehr verfügbar.)
60/25 – der GWK zum doppelten Jubiläum
In diesem Jahr feierte die GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit gleich zwei wichtige Jubiläen: Die GWK selbst blickt auf nunmehr 60 Jahre seit ihrer Gründung 1957 zurück und den alljährlich in den Sparten Literatur, Bildende Kunst und Musik verliehenen Förderpreis gibt es seit mittlerweile 25 Jahren. (Die aktuelle Ausschreibung findet sich im übrigen: hier!)
Zu diesem Anlass haben viele ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger ihre Glückwünsche und Grußbotschaften ins bewegte Bild gesetzt.
‚radioaktive wölfe‘ wandern ins Ungarische
2016 erschien bei kookbooks die von Anja Bayer und Daniela Seel herausgegebene Anthologie All dies hier, Majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän.
Für die Seite a szem („Das Auge“) hat der Lyriker und Übersetzer Székely Örs nun die Gedichte von Kerstin Becker, Thorsten Krämer und Christoph Wenzel aus diesem Buch ins Ungarische übertragen. So wanderten damit also jetzt auch drei „radioaktive wölfe“ aus der ehemaligen Sowjetunion und der heutigen Ukraine über Deutschland nach Ungarn.
Der insgesamt zehnteilige Zyklus „radioaktive wölfe“, benannt nach dem gleichnamigen Dokumentarfilm von Klaus Feichtenberger, erschien zuerst in dem Band lidschluss (Edition Korrespondenzen, 2015).
Das 
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.